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130 Millionen für Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals

Der Bund reagiert auf den zunehmen Containertransport durch Zubringerschiffe und will die Anbindung der deutschen Seehäfen an die Ostsee verbessern.
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Torsten Buchholz
„Der geplante Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals beseitigt einen Engpass in der wichtigen Wasserstraßenverbindung zwischen den deutschen Seehäfen und dem Handelsmeer Ostsee", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Karin Roth, anlässlich einer Befahrung des Kanals zwischen Rendsburg und Kiel. Rund 130 Millionen Euro will der Bund in den Ausbau der rund 20 Kilometer langen Oststrecke des Kanals investieren, um besonders auf den rasant zunehmenden Containertransport durch den Kanal mit immer größeren Zubringerschiffen (so genannte Feederschiffe) zu reagieren. „Die Planungen für den Ausbau sind auf gutem Weg", so Roth. Nach dem erforderlichen Planfeststellungsverfahren könnte der Ausbau voraussichtlich ab 2009 beginnen. „Seit 1999 hat sich die über den Kanal transportierte Gütermenge mehr als verdoppelt. Es ist daher unser klares Ziel, die Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Kanals weiter zu verbessern", sagte die Staatssekretärin. Genauso wichtig wie der Ausbau seien weiterhin die notwendigen Instandsetzungsinvestitionen an den zum Teil über hundertjährigen Anlagen am Kanal. Hierfür werde der Bund Jahr für Jahr mindestens 20 Millionen Euro bereit stellen müssen. Rot: „Mit den Investitionen des Bundes in Ausbau und Instandsetzung des Nord-Ostsee-Kanals werden die Transporte über See gestärkt und Landtransporte vermieden.“
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