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Total Cost of Ownership: Das müssen Entscheider jetzt wissen

So bremsen Sie die Kosten richtig aus

Trendwende in der Transportbranche: Während früher nur der reine Anschaffungspreis betrachtet wurde, kalkulieren clevere Entscheider heute mit Weitblick: Es sind die Gesamtbetriebskosten, die wirklich zählen. Thorsten Grahl, Produktmanager bei BPW, verrät, wie die Kostenbremse bei der Trailerscheibenbremse ECO Disc TS2 funktioniert.

Die ECO Disc ist trotz ihrer Leistungsstärke und Robustheit ein wahres Leichtgewicht. Mit nochmals 4 kg Gewichtseinsparung pro Achse zählt sie zu den leichtesten Bremsen im Markt.
Die ECO Disc ist trotz ihrer Leistungsstärke und Robustheit ein wahres Leichtgewicht. Mit nochmals 4 kg Gewichtseinsparung pro Achse zählt sie zu den leichtesten Bremsen im Markt.
BPW - Bergische Achsen

Herr Grahl, mit der ECO Disc TS2 hat BPW eine neue Generation seiner Trailerscheibenbremse auf den Markt gebracht. Sie knüpft an die Erfolge der ersten Generation an, die bereits 2016 die meistgefahrene Trailerscheibenbremse in Europa war. Erstaunlich, denn die ECO Disc ist nicht das günstigste Produkt im Markt ...

...aber das wirtschaftlichste, denn die ECO Disc bremst die Gesamtbetriebskosten am wirksamsten aus: Sie spart Stillstandkosten, Wartungskosten, Montageaufwand beim Bremsenservice und sie spart Gewicht. Und damit Kraftstoff. Die neue Generation ist sogar noch leichter und kompakter. Das macht sie unterm Strich deutlich wirtschaftlicher als konventionelle Produkte. Der Erfolg unserer Trailerscheibenbremse ist ein Beweis dafür, wie sich in der Transportbranche ein neues Denken durchsetzt: Entscheidend ist, welche Kosten Komponenten über den gesamten Betrieb verursachen. Auf neudeutsch „Total Cost of Ownership“ oder kurz TCO.

Haben Sie ein konkretes Rechenbeispiel?

Sicher: der Scheibenwechsel bei einem Dreiachs-Aggregat mit der ECO Disc TS2 ist, da man den Sattel nicht demontieren muss, bis zu drei Stunden schneller als bei herkömmlichen Wettbewerbslösungen möglich. Eine Werkstatt-Stunde kostet im Schnitt 75 Euro. Der Spediteur spart also jedes Mal rund 225 Euro. Hinzu kommen viele weitere Einspareffekte, etwa durch das reduzierte Gewicht – dieser Aspekt rückt durch die schwankenden Kraftstoffpreise verstärkt in den Fokus. Schwere Komponenten lasten schwer auf den TCO-Kosten der Spediteure. So macht sich die ECO Disc TS2 schnell bezahlt.

Wie ist diese Kostenbremse konstruiert? Was unterscheidet sie von herkömmlichen Bremsen?

Durch ein neues asymmetrisches Design des Stempels erzielen wir eine noch homogenere Druckverteilung. Das wirkt sich positiv auf den Belagverschleiß und damit direkt auf die Wirtschaftlichkeit aus. Bei der Nachstelleinheit ist uns das Kunststück gelungen, die wichtigsten Funktionen in weniger Bauteile zu integrieren – das erhöht die Performance und die Langlebigkeit der Bremse.

Grundsätzlich unterscheidet uns aber unser Denken von anderen Anbietern: Wir denken nicht in Produkten, sondern sehen den Transport als Gesamtsystem. Dafür ist die ECO Disc, die wir vor zehn Jahren als erste BPW eigene Scheibenbremse in Serie gebracht haben, ein perfektes Beispiel: Sie ist in jedem Detail auf den Trailer zugeschnitten ist – und auf nichts Anderes. Wir konnten das Gewicht reduzieren und gleichzeitig die Wartung vereinfachen. Und die Digitalisierung eröffnet uns hier noch weitere neue Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern.

Wie nutzen Sie die Digitalisierung konkret bei der ECO Disc TS2?

: Mit dem Brake Pad Monitor werden Stillstandzeiten durch Bremsenausfälle minimiert und durch die Vermeidung von vorzeitigen Belags- oder Scheibenwechseln die Betriebskosten gesenkt.

Mit dem Brake Pad Monitor werden Stillstandzeiten durch Bremsenausfälle minimiert und durch die Vermeidung von vorzeitigen Belags- oder Scheibenwechseln die Betriebskosten gesenkt.

Sowohl durch die Bremsbelagverschleißsensierung BrakePadMonitor als auch durch die EBS-Daten lassen sich Kosten senken, wenn die Informationen analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. In Kombination mit dem Truck-Trailer-Telematiksystem cargofleet3 unseres Tochterunternehmens idem telematics kann die Spedition den Fahrer dann zum Beispiel für eine vorausschauende, kostenschonende Fahrweise trainieren und belohnen.