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Viel Drehmoment trifft kurze Übersetzung

Redaktion (allg.)
Was dabei herauskommt, dokumentiert Volvos FMX in 8x6-Antriebsformel und Gruben-Ausführung. Mit dem neuen Crawler-Modul und eingebauter Schlechtweg-Eignung überzeugt der Schwede in Sachen Antriebsstrang und Komfort.

  Knapp 15 Tonnen Leergewicht zeigt das Display der Waage an. Damit ist der Volvo FMX 500 8x6 noch kein Schwergewicht. Schließlich sind immerhin drei statt nur zwei Achsen des Vierachsers angetrieben. Volvo präferiert beim Vierachser mit zusätzlichem Vorderradantrieb neben der hydraulischen Lösung mit Radnabenmotoren ("X-Trac") den Antrieb der ersten Lenkachse über ein Verteilergetriebe nebst Zwischenlager auf der zweiten Achse. Die Zuschaltung geschieht nach Bedarf entweder manuell per Tastendruck oder automatisch, wenn die Hinterräder Schlupf melden. Den Vorderachsantrieb im Standby-Modus zu halten, ist bei Einfahrt in die Grube auf jeden Fall empfehlenswert. Die automatische Zuschaltung erfolgt mechanisch und akustisch nahezu unmerklich und blitzschnell, lediglich die Kontrolllampe, ein oranges "A", meldet Vollzug.

  Die Radformel 8x6 kommt traktionstechnisch schon fast dem 8x8-Allradantrieb gleich. Andere Hersteller bevorzugen ja beim 8x6 den zusätzlichen Antrieb der zweiten Lenkachse. Ob erste oder zweite Achse, ist ein immerwährender Expertenstreit. Geht es über eine Kuppe, wir die erste Achse entlastet und nur die zweite kann noch Antriebsmoment übertragen. In einer Senke wäre der Antrieb über die erste Achse gefragt. In tiefem Geläuf bietet die erste Achse den Vorteil beim Ausfräsen einer Fahrspur, die zweite Achse läuft hier nachrangig und kann nicht viel zur Traktion beitragen. Auch rückwärts bergauf mit Anfahren ist eine Domäne der ersten angetriebenen Achse. Sie wird beim Anfahrvorgang und durch das Gefälle gleichzeitig mit Druck beaufschlagt, kann also viel Antriebsmoment übertragen.

 

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