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Rallye Dakar 2019: Wenn Trucks durch peruanischen Pulversand pflügen

Christine Harttmann

In diesem Jahr führte das legendäre Wüstenrennen die Teilnehmer erstmals durch nur ein Land. Das aber hatte es in sich.

Die 41. Ausgabe der härtesten Marathonrallye bot den Teilnehmern einiges Neues. Erstmals fand der Wüstenklassiker Rallye Dakar in nur einem Land statt: in Peru. Wer bei der auf zehn Wertungstage und rund 5.000 Kilometer – davon knapp 3.000 Kilometer als gezeitete Wertungsprüfungen – gekürzten 2019er Ausgabe einen Wettbewerb im Schongang erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Der Veranstalter ASO sorgte für eine sehr anspruchsvolle und selektive Rallye, die tiefen und feinen Pulversand, felsige Geröllpisten und hohe Dünenpassagen aufwiesen. Neben der obligatorischen Marathonetappe, wo die Teilnehmer beim Service auf sich alleine gestellt waren, gab es auch wieder publikumsfreundliche Massenstarts bei der fünften und neunten Etappe. Erstmals mussten bei einer Etappe die Autos vor den Motorrädern und Quads starten, was eine hohe Anforderung an die Navigatoren mit sich brachte. Diese Arbeit müssen sonst die Einzelkämpfer auf ihren Motorrädern und Quads erledigen.

Der Gesamtsieg in der Lkw-Wertung ging an Eduard Nikolaev, der bereits seinen vierten Siegerpokal bei einer Dakar entgegennehmen konnte. Zweiter wurde Teamkollege Sotnikov vor Gerard de Rooy. Die Niederländer hatte zweifellos wettbewerbsfähige Trucks auf die Räder gestellt, was vier Etappensiege eindrucksvoll belegen. Vom Rennglück einige Male verlassen, hatte Cheffahrer Gerard de Rooy jedoch einen großen Rückstand angehäuft. Besonders kurios war der Zeitverlust aufgrund eines abgebrochen Lenkradkranzes. De Rooy musste mangels Ersatzteil lange auf einen Teamkollegen warten, bevor dieser dem Teamchef sein Lenkrad opferte.

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