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Lkw-Test: Der Velociraptus MANsis

Robert Domina

Er ist für eine 6x4 Kippsattel-Zugmaschine ganz schön wendig. Und für die Größe ganz schön flink. Nur nicht so gefräßig wie einst die Dinos in Jurassic Park ist der TGS 33.500 6x4. Unter der schmalen TGS-Kabine schafft die stärkste Version des nur 12,4-Liter großen D26.

Nein, er ist kein Dinosaurier. Dann wäre er ja ausgestorben. Wie Tyrannosaurus oder Velociraptor. Aber er hat schon was von der Größe und Masse des Königs ("Rex") Tyrannosaurus, der ja bekanntermaßen ein ziemliches Trumm Dino war. Leicht im Vorderfuß zwar, doch mit kräftigen Hinterbeinen versehen und sehr, sehr groß. Und hungrig. Doch Vorsicht: Ab dem Thema Appetit hinkt die Analogie ein wenig – ich geb's zu. Und auch von der Beweglichkeit her hat der TGS 33.500 mehr Ähnlichkeit mit Velociraptor, dem, frei übersetzt, "schnellen Dieb": Der war zierlicher, schlanker und bis zu 60 km/h schnell, jedenfalls in Jurassic Park I, wo die Velociraptoren die absoluten Stars noch vor der menschlichen Schauspielerriege waren.

Paläontologisch gesehen, passt unsere Handling-und Gelände-Runde ins Bild: Nur unweit der Ernstberger'schen Jura-Steinbrüche, wo wir Traktion und Wendigkeit prüfen, wurde Anno 1951 der berühmte Archaeopteryx aus den Plattenkalk-Schichten gehebelt und später als Bindeglied zwischen Vogel und Reptil identifiziert.

Unseren TGS 33.500 ficht das nicht an, er kann weder fliegen noch Eier legen. Gleichwohl gilt er vielen Schotter- und Erdbewegern als eierlegende Wollmilchsau.

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