Regierung lässt Probleme liegen

„Mehr Fortschritt wagen“ wird auf unbestimmte Zeit verschoben – so urteilt der Deutsche Bahnkunden-Verband nach Vorlage des Entwurfs des Bundeshaushaltsgesetzes 2022. Der Bundesverkehrsminister muss sparen und streicht dafür vor allem bei der Bahn.
Ohne Geld wird es eher nix, mit dem Ausbau des Schienengüterverkehrs. Bild: Pixabay
Ohne Geld wird es eher nix, mit dem Ausbau des Schienengüterverkehrs. Bild: Pixabay
Christine Harttmann
Bundeshaushalt

Der vorgelegte Entwurf zum Bundeshaushaltsgesetz 2022 sei scheinbar das Ergebnis eines verkehrspolitischen „Weiter so“, lautet der Vorwurf des Deutschen Bahnkunden-Verbands (DBV). Zu Beginn ihrer Amtsperiode waren sich die Koalitionäre noch einig gewesen, dass der Bahn- und Busverkehr großflächig und dauerhaft gestärkt werden soll. Dass der seit Jahrzehnten aufgelaufene Investitionsstau in den nächsten Jahren beseitigt werden sollte, lautete ein anders Versprechen. Konkret sollte das Fahrgastaufkommen im Bahn-Personenverkehr bis 2030 verdoppelt werden und das Güteraufkommen auf der Schiene spürbar erhöht werden.

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Artikel Regierung lässt Probleme liegen
Seite 3 | Rubrik POLITIK UND WIRTSCHAFT