Branche unter Druck

Die staatlichen Hilfskredite kommen bei zu vielen Speditionen nicht an. Deswegen befürchten viele Unternehmen eine Insolvenzwelle in der Logistik.

Lkw auf dem Hof: Auch Speditionen spüren die Corona-Folgen und befürchten eine Pleitewelle. Bild: Pixabay
Lkw auf dem Hof: Auch Speditionen spüren die Corona-Folgen und befürchten eine Pleitewelle. Bild: Pixabay
Christine Harttmann
BAG-Bericht

Trotz neuerlicher Unterstützungsleistungen seitens des Staates ist die Gefahr einer größeren Insolvenzwelle im Transportgewerbe noch nicht gebannt. Wie das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in dem für Mitte Juni vorgelegten Wochenbericht zur Marktbeobachtung Güterverkehr schreibt, monieren die befragten Betriebe insbesondere die Zugangsvoraussetzung für Hilfskredite. Die Betriebe erhalten die Unterstützung nämlich erst ab einem Minderumsatz von mindestens 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch seien vor allem die Güterverkehrsunternehmen im Nachteil, die in der Hochzeit der Corona-Pandemie trotz Verlustrechnungen Aufträge erbracht haben.

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Seite 4 | Rubrik POLITIK UND WIRTSCHAFT