Überlastung und kein Ende in Sicht

Personalmangel, Tarifkonflikte, überfüllte Lagerhäuser – die Situation an den Häfen am Atlantik verschärft sich zusehends.
Zu spät, zu spät: Zwar haben sich die Verspätungen zwischen Nordeuropa und den USA verringert - immerhin um 38 Prozent, aber dennoch bleiben sie hoch. Bild: Project44
Zu spät, zu spät: Zwar haben sich die Verspätungen zwischen Nordeuropa und den USA verringert - immerhin um 38 Prozent, aber dennoch bleiben sie hoch. Bild: Project44
Nadine Bradl
Häfen

Überlastete Häfen auf beiden Seiten des Atlantiks führen zu wachsenden Unregelmäßigkeiten bei der Verschiffung auf transatlantischen Routen. Daten von Project44 zeigen, dass im Mai nur 20 Prozent der Sendungen auf den westgehenden transatlantischen Routen innerhalb von 24 Stunden nach der geplanten Ankunftszeit ankamen. Im Vergleichszeitraum 2021 und 2020 lagen die Werte bei 38 beziehungsweise 75 Prozent. Um Fahrpläne zu korrigieren, die durch stark verspätete Frachtschiffe in Mitleidenschaft gezogen wurden, werden Reedereien bis Ende Juli 2022 weit über 100 Verbindungen auf den Routen Nordeuropa-Nordamerika und Mittelmeer-Nordamerika streichen.

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Seite 5 | Rubrik INTERNATIONALER GÜTERVERKEHR
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